
..höre ich die Kinderstimme noch immer in meinem Ohr. Ich beobachte, wie das kleine Mädchen mit dem Fahrrad stehen bleibt und staunend in den Himmel blickt.
Ich mache es genauso.
Bleibe stehen und blicke staunend in den Himmel. Zu diesem unfassbar schönen Vollmond.
Wie oft ich ihn auch schon angesehen habe in den unterschiedlichsten Ländern der Erde- der Anblick fasziniert mich jeden Monat neu. Ob mit oder ohne Wolken, voll oder fast ganz leer. Sobald ich ihn irgendwo entdecke, freue ich mich.
Ich staune über die Schönheit, das Strahlen, das Leuchten.
Ich staune über die vielen Hinweise, die er uns gibt auf seiner Reise vom Neumond zum Vollmond und wieder zum Neumond.
Er spricht von Dunkelheit, Rückzug und Innenschau.
Bewegung, Veränderung und Tod.
Er spricht von Licht, Präsenz und Mut.
Ruhe, Wandel und Wiedergeburt.
Der Mond ist für mich ein so wichtiges SINNbild geworden- für mich, mein Leben, mein zyklisches Sein. Vor allem aber lehrt er mich immer wieder das Grundprinzip des Lebens:
Bewegung. Veränderung. Wandel.
Und so sehr ich mir oft wünsche, dass alles so bleibt wie es ist, dass endlich Ruhe einkehrt, so sehr hadere ich mit diesem Prinzip.
Und dann wieder entspannt es mich.
In den regelmäßigen MondZeremonien verbinden wir uns mit diesen Botschaften, die der Mond für uns hat. Wir gehen bewusst in die Erdung, die Verbindung im Kreis und erschaffen dann aus der weiblichen Kraft.
Manchmal tanzen wir, manchmal schreiben wir, immer malen wir.
Weil Malen und Mond für mich einfach zusammengehört.
Die aktuellen Termine findest du jeweils auf meiner Homepage oder du schreibst mich an.
Wer ist hier sonst noch mondverliebt?
Kommentar schreiben