
Zwar wollte vieles in mir nicht und ich habe auch immer wieder abgelenkt davon. Wollte nicht eintauchen in diese Vergangenheit und Wahrnehmung, die dunklen Gefühle in und zu diesem Körper.
In meiner Pubertät hatte ich schwere Akne- so stark, dass ich irgendwann Medikamente nahm. Ich hasste es mich im Spiegel zu sehen. Es war ein schnelles Hinsehen, wenn es sein musste. Kurz am Morgen. Abend.
Doch wann immer es ging, schaute ich nicht hin.
Da war Kampf.
Da war Ekel.
Da war Ablehnung.
Nicht nur von meinem Gesicht, das wie gesagt übersät war von Pickeln, sondern von so viel mehr Stellen und Bereiche meines Körpers.
Ich mochte meine Haare nicht.
Ich mochte meine Brüste nicht.
Ich mochte meine Beine nicht.
Heute weiß ich, dass es ein weiteres Feld, vielleicht sogar Kriegsfeld war, auf dem sich meine Muster von "nicht genug" und "zu viel" austobten.
Es war nicht genug Weiblichkeit, Rundung, Fitness da.
Es waren zu viele Haare, zu viele Sommersprossen, Knochen da.
Und ich weiß noch wie gestern wie schwer es mir viel, als ich mit 16 begann mich damit auseinanderzusetzen. Ich las ein Buch dazu und bekam die Aufgabe Stellen, Bereiche meines Körpers zu finden, die mir gefielen.
Es fiel mir schwer. Sehr schwer.
Heute schwingt das Gespräch von gestern noch so nach.
Einerseits der Schmerz, die Betroffenheit darüber wie es war.
Andererseits die tiefe tiefe Dankbarkeit und Anerkennung für meinen Weg IN diesen Körper.
Die Sanftheit, Annahme und Präsenz in diesem Körper.
Und ich weiß, dass es vielen Frauen so geht wie es mir ging.
Dass viele Frauen den Körper aus unterschiedlichen Konditionierungen in Frage stellen. Kampf, Widerstand vorherrschend sind.
Doch schlussendlich geht es nicht darum, woher es kommt. Wenn du SCHULDige finden willst, findest du die. Von der Medizin, über das Patriarchat, deine Eltern oder Sportlehrer_innen.
Es geht viel mehr darum, dass du es verändern willst. Vermutlich geht es nicht von heute auf morgen und die Teile der Ablehnung werden sich in unterschiedlichen Situationen wieder zeigen (wie bei mir auch).
Und doch bin ich überzeugt davon, dass sich diese Beziehung im Körper verändern darf und wird.
Gesamtgesellschaftlich verändern darf und wird.
In ein sEIN in Sanftheit und Begegnung.
Weil du als Mensch gewählt hast in diesem Körper auf diese Erde zu kommen.
Weil sich diese menschliche Erfahrung unter anderem durch deine Körperlichkeit auszeichnet.
Weil dein Körper so viel mehr weiß, wie du glaubst.
Ich begleite dich auf diesen Weg in deinen Körper. Ich bin da, hör dir zu, stelle Fragen.
Vor allem aber berühre ich deinen Körper auf eine Art und Weise, wie du es vielleicht noch nie erfahren hast.
Ich berühre dich in Sanftheit, Liebe und Wertschätzung.
Ich berühre dich mit Farben.
Intuitiv.
Du wirst spüren, welches einmaliges Kunstwerk dieser, dein Körper ist.
Du wirst Themen WAHRnehmen, die dich daran hindern.
Du wirst mehr und mehr ankommen in diesem Körper.
In diesem Frau und Mensch sein.
Schreib mir für deine Zeremonie der sinnlich sanften SeelenBerührung durch KörperMalerei. Wir begegnen uns unverbindlich via Zoom und spüren, ob und in welchem Rahmen dieser besondere und intime Raum für dich ist.
Maria Rosa
Deine Wegbegleiterin für ein Leben in Einklang mit dir, deinem Körper und den Zyklen der Natur.
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